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Prüfungsvorbereitung - Schriftlich


Wie bereits unter Prüfungsvorbereitung erwähnt, besteht der erste Teil der Prüfung zum Heilpraktiker beim zuständigen Gesundheitsamt in einer schriftlichen Überprüfung. Dabei handelt es sich regelmäßig um 60 Multiple-Choice-Fragen, die innerhalb von zwei Stunden beantwortet werden müssen. Bestanden ist die Prüfung, wenn mindestens 45 Fragen richtig beantwortet worden sind, was 75% entspricht.

Multiple-Choice-Fragen sind Fragen zum Ankreuzen, wobei regelmäßig fünf Antwortmöglichkeiten zur Auswahl auf eine Frage bereitstehen. Weiterhin unterscheiden sich die Fragen noch nach der Anzahl richtiger Antworten in Einfachauswahl, Mehrfachauswahl (meist zwei Antwortmöglichkeiten) und Aussagenkombination. In der Aussagenkombination muss eine von fünf vorgegebenen Kombinationen von Antwortenmöglichkeiten ausgewählt werden.

Inhaltlich handelt es sich bei der schriftlichen Überprüfung um eine Abfrage des theoretischen Wissens aus den Bereichen Schulmedizin und Gesetzeskunde. Beherrscht werden müssen neben der Anatomie, Physiologie und Pathologie, auch Notfallmaßnahmen, Infektionskrankheiten, Untersuchungstechniken und Injektionstechniken sowie die gesetzlichen Grundlagen und Einschränkungen für den Heilpraktiker müssen bekannt sein. Für eine detaillierte inhaltliche Auflistung der Themenbereiche, siehe Ausbildung.
Naturheilkundliche Themen sind regelmäßig kein Bestandteil der Prüfung.

Allerdings wird von Heilpraktiker-Anwärtern nicht selten übersehen, dass neben dem theoretischen Wissen das Verständnis der teilweise komplexen und technischen Vorgänge im menschlichen Körper von zentraler Bedeutung ist. Denn es ist gerade dieses übergreifende und verbindende Verständnis, welches in der schriftlichen Überprüfung der spezifischen Fragestellung entsprechend flexibel angewendet werden kann. Rein auswendig gelerntes Wissen ist meistens nicht ausreichend, da es zu starr ist und bereits bei geringfügigen Abweichungen in den Fragestellungen nicht mehr anwendbar ist.

Deshalb lege ich in meiner Prüfungsvorbereitung großen Wert auf das Verständnis der Zusammenhänge und Vorgänge im menschlichen Körper. Aus diesem Verständnis heraus lassen sich häufig direkt krankhafte Veränderungen ableiten, inklusive der daraus resultierenden Symptome und Komplikationen.

Weiterhin ist es wichtig, ausreichend die Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen trainiert zu haben, denn einerseits ist die Art der Fragestellung und der Beantwortung sicherlich für viele Menschen gewöhnungsbedürftig. Andererseits ist es wichtig, die richtige Strategie zur Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen zu haben. Die richtige Strategie ist auch wiederum durch ein ausreichendes Training mit dieser Art der Aufgaben und mit mehr oder weniger individueller Hilfestellung eines Prüfungsvorbereitungstrainers zu erreichen. Denn während beispielsweise eine Person Gefahr läuft, die Aufgaben zu überfliegen und wichtige Details zu übersehen, besteht für eine andere die Gefahr darin, zu viel in die Aufgabe hinein zu interpretieren und sich selbst dadurch zu verwirren. Hier wäre ein gesundes Mittelmaß für beide sicherlich erfolgversprechender.

 

 


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