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Prüfungsvorbereitung

Die Ansprüche an die Ausbildung der Heilpraktiker und das Niveau der amtsärztlichen Überprüfung haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Bedenkt man die hohe Verantwortung, die ein Heilpraktiker später in seinem Beruf zu tragen hat, ist das sicherlich nachvollziehbar.

Die Gesundheitsämter prüfen nach dem Kriterium, dass der angehende Heilpraktiker keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt. Die amtsärztliche Überprüfung setzt sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil zusammen. Geprüft wird regelmäßig in dem für Ihren Erstwohnsitz zuständigen Gesundheitsamt. Die Kosten für die Prüfung belaufen sich, je nach Gesundheitsamt, auf ca. 400-650 EUR.

Die schriftlichen Prüfungen für Heilpraktiker zur Erlangung der "Erlaubnisurkunde Heilpraktiker/in" finden bundesweit zweimal pro Jahr statt und können beliebig oft wiederholt werden. Für Gesundheitsämter, die sich an der vereinheitlichten schriftlichen Prüfung beteiligen, ist das am 3. Mittwoch im März und am 2. Mittwoch im Oktober.

Der schriftliche Teil der Prüfung besteht aus einem Multiple-Choice-Test. Zum Bestehen müssen mindestens 75% der Fragen richtig beantwortet werden. Nur wer die schriftliche Prüfung besteht, wird anschließend zur mündlichen Überprüfung eingeladen.

Die mündliche Überprüfung wird durch einen Arzt des Gesundheitsamtes (Amtsarzt) durchgeführt. Ihm stehen zwei Heilpraktiker als Beisitzer zur Verfügung. Die Prüfung dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Inhaltlich handelt es sich im Prinzip um eine Prüfung in Schulmedizin und Gesetzeskunde. Anatomie, Physiologie, eine große Anzahl von Krankheiten, Notfallmaßnahmen, körperliche Untersuchungs- techniken und Injektionstechniken sowie die gesetzlichen Grundlagen und Einschränkungen für den Heilpraktiker müssen bekannt sein. Naturheilkundliche Themen sind regelmäßig kein Bestandteil der Prüfung.

Besteht man die schriftliche Prüfung und fällt bei der mündlichen durch, so muss man beide Prüfungen noch einmal machen.

Neben der Aneignung des erforderlichen theoretischen Wissens in den Bereichen Physiologie und Pathologie ist insbesondere das Verständnis der teilweise komplexen und sehr technischen Abläufe im Körper des Menschen von großer Wichtigkeit für Sie als Heilpraktiker-Anwärter. Denn nur dadurch sind Sie in der Lage, dieses verstandene Wissen flexibel auf Problemstellungen anzuwenden. Es ist gerade dieses übergreifende und verbindende Wissen, was von Ihnen in der schriftlichen und insbesondere in der mündlichen amtsärztlichen Überprüfung zum Heilpraktiker erwartet und abgeprüft wird. Und nur solches Wissen können Sie dann in Ihrer späteren Tätigkeit als Heilpraktiker zum Wohl der Patienten wirklich anwenden.

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen und der spezifischen Eigenarten der Überprüfung abhängig vom Gesundheitsamt empfehle ich Ihnen unbedingt eine fundierte Prüfungsvorbereitung. Neben dem Verständnis der Physiologie und Pathologie des menschlichen Körpers als übergreifendes und verbindendes Wissen, hat sich die Prüfungssimulation anhand von Originalprüfungsaufgaben als beste Vorbereitung herausgestellt. Insbesondere können Sie dadurch Erfahrungen mit der Prüfungssituation sammeln und zusätzlich erkennen, in welchen Bereichen Sie noch Bedarf an Unterstützung und Training haben.

 

 


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